GameDay auf 5 Blocks
SPIELBERICHT

Spielbericht – 5 Bocks Weeze – Airsoftevents.org

Am 2.9.2018 waren wir zu viert von Team RAPAX bei dem Spielfeld 5 Blocks in Weeze. Die Online-Voranmeldung lief problemlos und man hatte die Möglichkeit sich für einen vergünstigten Preis von 20 €, anstatt 30 €, ein Ticket zu sichern. Etwas schade war, dass man nicht transparent – z.B. im ASVZ – sehen konnte, wie viele Spieler sich zu dem Event angemeldet hatten und so musste man auf vorherige Erfahrungen, dass „dort immer etwas los ist“, vertrauen.

Anreise

Völlig problemlos konnten wir – obwohl die Anmeldung erst um 10:00 Uhr beginnen sollte – schon um 9:00 auf das Gelände und uns sogar schon auf zu dem Gelände gehörenden Parkplatz umziehen und aufrödeln, was die Anfangsphase des Spieltags deutlich entspannt hat.
Dadurch, dass es zwei Schlangen für Tageskasse und Voranmeldung gab, wusste auch jeder zu welcher Schlange er gehört und die Anmeldung an sich ging sehr schnell, sodass man sich in die Teamquartiere verlegen konnte. Schön wäre es gewesen, wenn schon im Vorfeld bekannt gegeben werden würde „da ist Rot, da ist Gelb“. Das ist zwar auf einem kleinen Feld wie 5 Blocks nicht sonderlich schlimm, wäre aber definitiv nice-to-have.

Vorbereitung

Dadurch, dass man schon auf dem Parkplatz das komplette Gear vorbereiten konnte, wurde die eigentliche Vorbereitung im Spawn deutlich reduziert und entspannter. Der Chrono war mit 2 Leuten sehr gut besetzt und man wurde schnell abgefertigt. Somit blieb noch genug Zeit zum Einschießen vor dem Briefing. Aufgerödelt wurde in dem grau markierten Haus (siehe Karte) und unser Spawn war im obersten Haus – schade eigentlich: das hätte man eventuell vorher klären und so unnötige Laufzeiten vermeiden können.

5 Blocks Satellitenkarte

Das Gelände besteht aus mehreren zweistöckigen Gebäuden, die um einen Sportplatz angeordnet sind. Einige Fenster sind offen, einige sind geschlossen und sollen es auch bleiben. Eine lange Straße markiert eine Aussengrenze. Auf dieser befinden sich viele Autowracks, die als Deckung genutzt werden können.

Briefing

Das Briefing begann um circa 11:15, also ein bisschen hinter der Zeit, was aber auch nicht weiter schlimm war. Es wurde alles deutlich und ausführlich erklärt. Neu war, dass sich jetzt auf 5 Blocks auch eine Backup Regel für die Gebäude etabliert hat und somit das CQB Gameplay ein bisschen sicherer und langsamer wurde. Unserer Meinung nach, ein richtiger Schritt von Seiten der Betreiber! Wir hatten (leider) auch schon Erfahrungen, wo auf diesem Feld aus 3 Metern Entfernung mit der Langwaffe im Gebäude auf das Gesicht geschossen wurde.

Runde 1 – TDM

Die erste Runde war Team Deathmatch, um das Gelände kennenzulernen und sich einzuspielen.

Wir haben den Spieltag im roten Team absolviert und starteten in der ersten Tageshälfte im obersten grau markierten Haus (siehe Karte), Team Gelb im untersten. Trotz der offenen Flächen und der Straße am süd-westlichen Kartenrand konzentrierte sich die Runde sehr auf die namengebenden Häuser und wir hatten viel Spaß im CQB. Man hatte dennoch ein wenig das Gefühl, dass sich das Spiel während der gefühlt langen Runde in den Gängen ein wenig festgefressen hatte.

Wie man der Karte entnehmen kann, waren am oberen Kartenrand drei alte Barracken (Karte: D4; E4, F5+G6), um die es vornehmlich an diesem Tag ging. Zwar befand sich vor den Häusern noch ein großer Sportplatz, dort fehlten aber Barrikaden, die wir aus vorherigen Spieltagen kannten und so wurde er zu einem großen offenen Platz, auf dem man sich schnell einen Hit einfing. Das oberste und unterste Haus auf der Karte waren Spawns, und das längliche, südwest/nordost orientierte Haus auf G6 war eine Garage, die spielerisch keinen Mehrwert bot. Hinter den Häusern waren noch einige Büsche und man konnte alle Gebäude am nördlichen Rand umlaufen.

Am südwestlichen Geländerand gab es noch eine lange Straße, auf der verschiedene Autowracks platziert wurden, die viel Deckung boten. In Kombination mit dem danebenliegenden Grünstreifen mit viel Büschen und Bäumen gab es damit eine super Alternative zum Häuserkampf.

Runde 2 – “Finde die Leuchtenden Lampen”

In diesem Spielmodus wurden in der vorherigen Spielrunde kleine leuchtende Warnsignale verteilt, die es nun zu finden galt. Leider war die Pause vor der Runde unserer Meinung nach sehr lang und es war schon in der Pause bzw. bei der Rückkehr zum Spawn möglich, die Positionen der Lampen festzustellen. Durch die geringe Geländegröße war es auch schnell möglich, an die Stellen zu kommen und so die Lampen für das Team zu sichern. Es musste wirklich wenig aktiv gesucht werden und so entwickelte sich diese Runde auch eher zu einem TDM.

Runde 3 – Finde die Nuklearcontainer

Die dritte Spielrunde des Tages gestaltete sich um ein primäres und zusätzlich weitere sekundäre Ziele, die als Nuklearcontainer bezeichnet worden sind – dies konnten wir leider nicht bestätigen, da wir in der gesamten Runde nicht einen dieser Container finden konnten, obwohl wir mehr oder minder das gesamte Gelände abgelaufen sind. Einen Sieger gab es in der Runde nicht – wir waren wohl nicht die Einzigen, die Probleme mit dem Auffinden der Ziele hatten.

Runde 4 – Finde die Kiste

In der vierten Runde wurde ein altbekannter Modus gespielt – eine Kiste sollte gefunden werden, die dann von 2 Leuten getragen und in den Spawn gebracht werden musste. Die Träger der Kiste durften nicht schießen. Insgesamt eine gute Idee, aber leider war die Kiste auch wieder nicht auffindbar. Wir hätten erwartet, dass die Kiste an einem zentralen Punkt liegt, der dann schwer umkämpft werden würde. Im Nachhinein stellte sich raus, dass die Kiste einfach hinter einem Haus gelegen hatte und dort still und heimlich “entwendet” wurde.

Pause / Mittag

Eine richtige Pause, beziehungsweise ein Mittagessen gab es an sich nicht. Jeder Spieler machte so Pause wie er wollte – wir nach der 3. Spielrunde. Danach war leider die Luft spürbar bei allen Spielern des Tages ein wenig raus und das Gameplay wurde langsamer.

Die Idee, keine feste Mittagspause zu haben, hat uns sehr gefallen. Bei anderen Events ist es immer sehr aufwändig, alle Spieler zusammenzubekommen und in die Pausenzone zu bringen. Anderthalb Stunden Spielunterbrechung sind da keine Seltenheit.

Auch absolut lobenswert zu erwähnen: Am Parkplatz gab es über den gesamten Tag (bzw fast) warmes Catering (Grill). Das ist Service!

Fazit

Die Organisation des Eventtages war sehr gut und durch die Voranmeldung auch entzerrt. Schade, dass man nicht vorher sehen konnte, wie viele Teilnehmer der Tag haben wird. Die Spielmodi waren an sich interessant gestaltet, könnten aber noch ein wenig mehr auf das Spielfeld angepasst werden. Wir hatten zum Beispiel die Idee , dass im letzten Spielmodi die Kiste zentral auf dem Spielfeld platziert wird, und man sie erst freischießen muss und z.B. mit Deckung und Rauch die Runde entscheidet.
Folglich muss man sagen, dass leider viele der Spielmodi in einem Team Deathmatch endeten (generell aber auf den meisten Airsoftevents nicht untypisch).
Insgesamt gab es aber wenig Probleme und Stress und die Einführung der Backup Pflicht in den Gebäuden war eine sehr gute Entscheidung seitens Airsoftevents.org, also Alles in Allem ein angenehmer und gelungener Spieltag auf einem sehr gelungenen Gelände. Wir kommen gerne wieder!